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Hypothekenrechner

Schnelle Simulation deiner Immobilienfinanzierung: gib Hypothekarbetrag, Laufzeit und Zinssatz ein und erhalte deine monatliche Rate sofort.

Schnelle Berechnung Erste Einschätzung

Angaben zur Hypothek

CHF
Laufzeit (Amortisationsdauer)
Zinssatz (Hypothekarzinssatz)
%
Hypothekenart

Deine monatliche Rate

1'364 CHF/Monat
30 Jahre bei 3.6 % Zinssatz
Hypothekarbetrag300'000 CHF
Anzahl der Raten360
Zinsen gesamt191'040 CHF
Gesamt zu zahlen491'040 CHF
Zusammensetzung der Hypothek
Kapital
Zinsen

Leitfaden zur Immobilienfinanzierung 2026

Die vier zentralen Faktoren, die bestimmen, wie viel du jeden Monat zahlst

Hypothekarbetrag

Höhe der Hypothek

Der Betrag, den du bei der Bank aufnimmst, ist nicht der Kaufpreis der Immobilie. Banken finanzieren in der Schweiz in der Regel bis zu 80 % des Verkehrswerts (Belehnung); je mehr Eigenkapital du einbringst, desto besser die Konditionen. Faustregel: Die Kaufnebenkosten (Handänderungssteuer, Notariat, Grundbuch, ggf. Makler) solltest du aus eigenem Vermögen bezahlen, denn sie steigern den Immobilienwert nicht.

Beispiel
Wohnung für 400'000 CHF: bringst du 80'000 CHF Eigenkapital (20 %) ein, finanzierst du 320'000 CHF. Mindestens 10 % müssen „hartes" Eigenkapital sein (nicht aus der Pensionskasse / 2. Säule). Hinzu kommen rund 12'000–20'000 CHF Kaufnebenkosten, die du zusätzlich aufbringen solltest.

Zinssatz

Preis der Hypothek

Der Hypothekarzinssatz ist der Zinssatz, den die Bank auf die Hypothekarschuld berechnet – er bestimmt deine monatliche Rate. Bei einer Festhypothek bleibt er über die gesamte Laufzeit gleich, bei einer SARON-Hypothek folgt er dem kurzfristigen Referenzzinssatz und kann schwanken. Je nach Anbieter, Laufzeit und Belehnung bewegen sich die Festhypothekarzinsen 2026 je nach Bonität in einer gewissen Bandbreite – hol immer mehrere Offerten ein.

Beispiel
300'000 CHF über 30 Jahre: 3.3 % → Rate 1'314 CHF/Monat. 4.0 % → Rate 1'432 CHF/Monat. Unterschied: 118 CHF/Monat ≈ 42'500 CHF über die gesamte Laufzeit.

Laufzeit & Zinsbindung

Amortisationsdauer

Je länger die Amortisationsdauer, desto niedriger die monatliche Rate, aber desto höher die gesamten Zinskosten. In der Schweiz wird der Zinssatz einer Festhypothek meist für 2 bis 15 Jahre festgeschrieben; läuft sie aus, brauchst du eine Anschlusslösung (Verlängerung oder Wechsel des Anbieters) für die verbleibende Hypothekarschuld. Üblicherweise wird nur die 2. Hypothek (der Anteil über 65 % Belehnung) zwingend amortisiert – meist innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung.

Beispiel
300'000 CHF bei 3.6 %: 20 Jahre → 1'758 CHF/Monat, gesamt 421'920 CHF. 30 Jahre → 1'364 CHF/Monat, gesamt 491'040 CHF. Die längere Laufzeit „kostet" dich rund 69'000 CHF mehr an Zinsen.

Tragbarkeit

Rate / Einkommen

Schweizer Banken prüfen die Tragbarkeit: Die kalkulierten Wohnkosten dürfen rund ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Gerechnet wird dabei nicht mit dem aktuellen Zinssatz, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von etwa 5 %, zuzüglich Unterhalts- und Amortisationskosten (rund 1 % des Immobilienwerts). Diese konservative Regel schützt Bank und Kreditnehmer gleichermaßen.

Beispiel
Bei 9'000 CHF Bruttoeinkommen pro Monat (108'000 CHF/Jahr): tragbar sind kalkulatorische Wohnkosten bis rund 3'000 CHF/Monat. Mit dem kalkulatorischen Zinssatz von 5 % plus Nebenkosten kannst du so eine Hypothek von grob 500'000–600'000 CHF stemmen – der tatsächliche aktuelle Zins liegt darunter.

Mehrere Anbieter vergleichen

Bleib nicht beim ersten Angebot. Ein Vergleich von vier bis fünf Anbietern (Banken, Versicherungen, Pensionskassen oder über einen Vermittler) kann 0.2–0.4 % beim Zinssatz ausmachen – über die Laufzeit schnell mehrere zehntausend Franken. Lass dir immer eine verbindliche Offerte ausstellen.

Amortisation klug wählen

Bei der indirekten Amortisation zahlst du in die Säule 3a statt direkt in die Hypothek – das kann steuerlich vorteilhaft sein. Die direkte Amortisation senkt die Schuld und damit die Zinslast schneller. Welche Variante besser ist, hängt von Steuersituation und Anlagehorizont ab.

An die Anschlusslösung denken

Nach Ablauf der Festhypothek bleibt meist eine Hypothekarschuld. Steigen die Zinsen bis dahin, wird die Verlängerung teurer. Mit einer Forward-Hypothek kannst du dir die Konditionen schon Monate bis Jahre im Voraus sichern.

Festhypothek, SARON oder Kombi: Hypothekenarten in der Schweiz 2026

Die Wahl der Hypothekenart ist eine der wichtigsten Entscheidungen der gesamten Finanzierung. Jede Variante hat Vor- und Nachteile, die von deinem Sicherheitsbedürfnis, der Laufzeit und deinen Erwartungen an die künftige Zinsentwicklung abhängen.

Hypothekenart Orientierung 2026 Hauptvorteil Hauptrisiko
Festhypothek fester Zinssatz Planbare Rate während der gesamten Laufzeit Keine Beteiligung an sinkenden Zinsen
SARON SARON + Marge Profitiert von sinkenden Zinsen Rate steigt, wenn die Zinsen steigen
Kombi fest + SARON Sicherheit für einen Teil, Flexibilität für den Rest Unsicherheit beim variablen Teil

Amortisationsplan: wie sich Tilgung und Zinsen entwickeln

Bei vollständiger Amortisation mit konstanter Rate (Annuität) bestehen die Raten in den ersten Jahren fast nur aus Zinsen. Hier die Aufschlüsselung für eine Hypothek von 300'000 CHF zu 3.6 % über 30 Jahre (Rate ~1'364 CHF/Monat):

Jahr Getilgtes Kapital Gezahlte Zinsen Restschuld
Jahr 1 5'659 CHF 10'709 CHF 294'341 CHF
Jahr 2 5'866 CHF 10'502 CHF 288'475 CHF
Jahr 5 6'527 CHF 9'841 CHF 269'171 CHF
Jahr 15 9'330 CHF 7'038 CHF 182'040 CHF
Jahr 30 16'080 CHF 48 CHF 0 CHF

Hinweis 2026: In der Schweiz wird eine Hypothek häufig nicht vollständig getilgt: Die 1. Hypothek (bis 65 % Belehnung) muss in der Regel nicht amortisiert werden, nur die 2. Hypothek (65–80 %) – meist innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung. Endet die Laufzeit deiner Festhypothek, brauchst du für die verbleibende Schuld eine Anschlusslösung (Verlängerung oder Wechsel). Eine vorzeitige Auflösung einer Festhypothek ist meist nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung möglich – vergleiche rechtzeitig mehrere Angebote.

Tipp: Verlange vor der Unterschrift immer eine verbindliche Offerte mit allen Konditionen. Die Kaufnebenkosten machen je nach Kanton rund 3–5 % des Kaufpreises aus: Handänderungssteuer (0–3.3 %, in einigen Kantonen entfällt sie), Notariat und Grundbuch (~0.2–1 %) sowie die Errichtung des Schuldbriefs und ggf. eine Maklerprovision. Offizielle Zinsstatistiken findest du bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Rechenbeispiel: 400'000 CHF zu 3.3 % über 25 Jahre

Hypothekarbetrag 400'000 CHF
Laufzeit / Zinssatz 25 Jahre / 3.30 %
Monatliche Rate 1'957 CHF/Monat
Zinsen gesamt 187'100 CHF
Gesamt zu zahlen 587'100 CHF

Häufige Fragen zur Immobilienfinanzierung

Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um Hypotheken und Immobilienkredite

Bei der Festhypothek bleibt der Zinssatz über die gesamte vereinbarte Laufzeit (üblich 2 bis 15 Jahre) konstant; deine Rate ist planbar und du bist gegen steigende Zinsen geschützt. Die SARON-Hypothek orientiert sich am kurzfristigen Referenzzinssatz SARON und wird periodisch angepasst: Sinken die Zinsen, profitierst du; steigen sie, wird es teurer. Für mehr Planbarkeit eignet sich die Festhypothek, für mehr Flexibilität und Chancen bei sinkenden Zinsen die SARON-Hypothek. Viele Kreditnehmer kombinieren beide (Kombi-Hypothek), um Sicherheit und Flexibilität auszubalancieren.
Als Faustregel brauchst du mindestens 20 % Eigenkapital des Kaufpreises, plus die Kaufnebenkosten (rund 3–5 %). Mindestens die Hälfte des Eigenkapitals – also 10 % des Kaufpreises – muss „hartes" Eigenkapital sein und darf nicht aus dem Pensionskassen-Guthaben (2. Säule) stammen; Mittel aus der Säule 3a sind hingegen meist zulässig. Banken finanzieren in der Regel höchstens 80 % des Verkehrswerts (Belehnung). Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto besser die Konditionen und desto leichter die Tragbarkeitsprüfung.
Die Tragbarkeit ist die zentrale Prüfung der Bank: Die kalkulierten Wohnkosten dürfen rund ein Drittel deines Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Gerechnet wird dabei nicht mit dem aktuellen, oft tiefen Zinssatz, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von etwa 5 %. Hinzu kommen pauschal rund 1 % des Immobilienwerts für Unterhalt und Nebenkosten sowie die Amortisation der 2. Hypothek. Diese bewusst konservative Rechnung soll sicherstellen, dass du dir die Immobilie auch bei steigenden Zinsen leisten kannst.
Zum Kaufpreis kommen mehrere Nebenkosten, die zusammen je nach Kanton etwa 3–5 % ausmachen. Dazu zählen die Handänderungssteuer (je nach Kanton 0 bis rund 3.3 %, einige Kantone erheben sie gar nicht), die Notariatskosten und die Eintragung ins Grundbuch (zusammen meist 0.2–1 %) sowie die Errichtung des Schuldbriefs. Kommt ein Makler ins Spiel, fällt zusätzlich eine Maklerprovision an. Diese Kosten werden in der Regel nicht mitfinanziert, sondern aus dem Eigenkapital bezahlt.
Nein. In der Schweiz wird üblicherweise nur die 2. Hypothek – der Anteil zwischen 65 % und 80 % Belehnung – zwingend amortisiert, meist innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung. Die 1. Hypothek (bis 65 % Belehnung) kann oft bestehen bleiben. Bei der direkten Amortisation zahlst du laufend in die Hypothek ein und senkst die Zinslast. Bei der indirekten Amortisation zahlst du in die Säule 3a, was steuerliche Vorteile bringen kann. Eine vorzeitige Auflösung einer Festhypothek vor Ablauf ist meist nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
Die Amortisationsrate gibt an, welcher Anteil der Hypothek pro Jahr zurückgezahlt wird. Beim Annuitätenmodell mit konstanter Rate sinkt mit der Zeit der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt. Eine höhere Amortisation bedeutet eine höhere Rate, aber eine deutlich kürzere Gesamtlaufzeit und weniger Zinskosten. In der Schweiz ist häufig nur die Pflichtamortisation der 2. Hypothek vorgeschrieben; freiwillige zusätzliche Amortisationen senken die Schuld schneller. Als Orientierung sorgt eine ausgewogene Amortisation für eine gute Balance zwischen tragbarer Monatsrate und vertretbarer Laufzeit.
Als Richtwert sollten die kalkulierten Wohnkosten nicht mehr als ein Drittel deines Bruttoeinkommens ausmachen. Banken rechnen dabei mit dem kalkulatorischen Zinssatz (~5 %) statt dem aktuellen Zins, zuzüglich Unterhalt (~1 %) und Amortisation. Wichtig ist, einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben sowie für die Anschlusslösung einzuplanen, falls die Zinsen nach Ablauf der Festhypothek höher liegen. Eine zu knappe Tragbarkeit erhöht das Risiko, bei Einkommensausfällen in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten – plane lieber konservativ.