Berechne das Wachstum deiner Ersparnisse auf Tagesgeld- und Festgeldkonten. Konservative Produkte mit gesetzlicher Einlagensicherung (2–3 % Zinsen).
| Jahr | Einzahlungen | Zinsen | Gesamtkapital |
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Jedes Feld des Rechners hat einen entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis deiner Ersparnisse
Das Geld, das du bereits gespart hast und von dem aus du das Wachstum berechnest. Mit höherem Anfangskapital wirkt der Zinseszins von Beginn an stärker, weil die Zinsen auf einer größeren Basis berechnet werden.
Der Betrag, den du jeden Monat hinzufügst. Regelmäßige Einzahlungen sind der Schlüssel, um große Sparziele zu erreichen. Selbst kleine Beträge machen langfristig viel aus – dank des kumulativen Effekts des Zinseszinses.
Der Zinssatz, den dein Konto, Festgeld oder Sparfonds bietet. Aktuell in Österreich: Tagesgeldkonten 2–3 %, Festgeld 2,5–4 %, konservative Fonds 3–5 %. Jeder zusätzliche Prozentpunkt macht langfristig einen riesigen Unterschied.
Die Zeit, in der du das Geld wachsen lässt, ohne es abzuheben. Die Zeit ist der entscheidendste Faktor: die Laufzeit zu verdoppeln, mehr als verdoppelt in vielen Fällen das Ergebnis, weil die Zinsen exponentiell wachsen.
Bei aktuellen Zinssätzen von 2–4 % bei einigen Banken ist ein Tagesgeldkonto die bessere Wahl, als das Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen. Vergleiche die aktuellen Angebote, bevor du dein Geld ohne Zinsen liegen lässt.
Wenn du das Geld 6–12 Monate nicht brauchst, bietet ein Festgeldkonto oft bessere Zinsen als ein Tagesgeldkonto. Vergleiche vor Abschluss und prüfe, ob die Bank der gesetzlichen Einlagensicherung angehört.
Automatisches Sparen, eingerichtet direkt nach dem Gehaltseingang, ist wirksamer als zu versuchen, am Monatsende den Rest zu sparen. Behandle das Sparen als feste Ausgabe mit Priorität, nicht als Rest.
Der Zinseszins gilt nach Albert Einstein als das achte Weltwunder. Anders als beim einfachen Zins, bei dem die Zinsen nur auf das Anfangskapital berechnet werden, werden beim Zinseszins die Erträge wieder angelegt und erzeugen neue Zinsen auf die Zinsen. Der kumulative Effekt ist langfristig exponentiell größer.
Nicht alle Sparprodukte wenden den Zinseszins auf dieselbe Weise an. Hier vergleichen wir die wichtigsten Anlageformen, die 2026 in Österreich verfügbar sind:
Steuerlicher Hinweis: Zinsen aus Sparbüchern und Sparkonten unterliegen in Österreich der Kapitalertragsteuer (KESt) von 25 %. Erträge aus Wertpapieren, Fonds und Dividenden werden mit 27,5 % KESt besteuert. Die KESt wird von der Bank automatisch einbehalten und abgeführt (Endbesteuerung), eine gesonderte Angabe in der Steuererklärung ist in der Regel nicht erforderlich. Bei thesaurierenden Investmentfonds gelten die ausschüttungsgleichen Erträge jährlich als zugeflossen und werden laufend besteuert.
Tipp: Guthaben auf Tagesgeld- und Festgeldkonten sind in Österreich über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Du kannst dein Erspartes auf mehrere Banken verteilen, um den Schutz zu erweitern, wenn du diesen Betrag überschreitest.
Die mathematische Formel zur Berechnung des Endkapitals mit Zinseszins und regelmäßigen Einzahlungen lautet:
EK = AK × (1 + r)^n + R × [((1 + r)^n − 1) / r]
Dabei gilt: EK = Endkapital, AK = Anfangskapital, r = Zinssatz pro Periode, n = Anzahl der Perioden, R = regelmäßige Sparrate.
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Schätzung des Wachstums deiner Ersparnisse mit Zinseszins. Steuern und Inflation sind nicht berücksichtigt. Die FMA (Finanzmarktaufsicht) bietet Verbraucherinformationen zur Geldanlage, die diese Angaben ergänzen.
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